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Existenzrisiko Zahlungsausfall – Startupper sind besonders gefährdet
Sebastian S. •
07/08/2014

Existenzrisiko Zahlungsausfall – Startupper sind besonders gefährdet

Eine einzige gute Idee genügt, um ein florierendes Geschäft zu eröffnen und wirtschaftlich unabhängig zu werden. Auf dieses Versprechen verlassen sich jährlich hunderttausende Startupper – allein in Deutschland. Damit die gute Idee und das frisch gegründete Startup kein wirtschaftlicher Reinfall werden, braucht es vor allem Kunden, die verlässlich zahlen. In diesem Blogbeitrag zeigen wir, wie sich Jungunternehmer gegen unbezahlte Rechnungen als Existenzrisiko schützen können und was zu tun ist, wenn Zahlungen doch einmal ausbleiben.

Schon bei der Erstellung von Geschäftskonzept und Businessplan lohnt eine Auseinandersetzung mit der Frage Was tun bei Zahlungsausfällen? Dem säumigen Kunden selbst hinterherzulaufen und von Beginn an ein eigenes, innerbetriebliches Mahnwesen in Gang zu setzen, ist sicherlich eine Option. Jedoch ist hier zu prüfen, ob nicht zu viel Zeit für die Überwachung von Zahlungseingängen, die Formulierung und den Versand von Mahnungen und die telefonische Auseinandersetzung mit Schuldnern verloren geht. Jede Minute, die für solche Aufgaben aufgewendet wird, fehlt letztendlich im progressiven Geschäftsbetrieb und kann einen Rattenschwanz unerledigter Aufgaben nach sich ziehen. Deswegen ist es sinnvoll, solche Aufgaben von Beginn an auszulagern und sie an einen professionellen Inkassodienstleister zu übergeben.

Zahlungsausfälle von Anfang an mit einkalkulieren!

Ein belastbares Geschäftskonzept sieht in der Regel eine Position für unvorhergesehene Ausgaben vor. Zahlungsausfälle von Kunden sollten jedoch nicht über diesen Posten gedeckelt werden. Einmal, weil das Gründungskapital dann schneller aufgebraucht sein kann als einem lieb ist und zum anderen, weil die Kosten für die Kompensation von Zahlungsausfällen nur einen Teil aller unvorhergesehenen Ausgaben ausmachen. Das Geld kann also rasch an anderer Stelle fehlen. Zudem kostet das Geld – je nach Finanzierungskonzept – Zinsen. Wenn also Startupper Zahlungsausfälle mit geliehenem Geld auffangen, werden Löcher gestopft, indem andere aufgerissen werden: die Katze beißt sich früher oder später in den Schwanz.

Den Umgang mit Zahlungsausfällen frühzeitig ins Unternehmenskonzept integrierenD

Wer sämtliche Aufgaben des Forderungsmanagements von Beginn an in professionelle Hände gibt, fährt unterm Strich günstiger. Inkassomäßige Realisierungsleistungen für unbezahlte Rechnungen sind im vorgerichtlichen Bearbeitungsstadium ohnehin kostenlos. Die anfallenden Gebühren werden direkt an den Schuldner berechnet. Für Gläubiger entstehen so überhaupt keine Zusatzkosten.

Andere Dienstleistungen, wie Kontoverbindungsprüfungen kosten zwar, haben aber einen nachhaltigen Nutzen: Haben sich Kontoangaben von Kunden einmal als falsch erwiesen, sind Startupper gewarnt. Zahlungsunwillige Kunden, die ein Existenzrisiko für das frisch gegründete Unternehmen darstellen, können dann frühzeitig erkannt werden, bevor es zu einem Zahlungsausfall kommt.

Die Zusammenarbeit mit einem Dienstleister im professionellen Forderungsmanagement bringt sowohl Planungssicherheit für den laufenden Geschäfts- und Buchhaltungsbetrieb als auch im Vorfeld der Gründung, wenn es um den Kapitalbedarf geht. Und das gefällt nicht nur der kreditgebenden Bank, sondern trägt auch zur Stabilität des gesamten Geschäftskonzeptes bei. Ist das Ausfallrisiko gedämmt, bleibt mehr Energie übrig, die in die Akquise neuer Kunden, das Marketing, die Produktion und natürlich den Vertrieb fließen kann.

Umfassend Planen und Risiken minimieren!

Fazit

Wer im Vorfeld umfassend plant und sich auch mit Möglichkeiten zum Umgang mit eventuellen Zahlungsausfällen auseinandersetzt, fährt am Ende besser und günstiger. Unbezahlte Rechnungen treffen ihn nicht unvorbereitet und es existiert eine verlässliche Strategie für ein angemessenes Forderungsmanagement (LINK). Damit fließt der junge Unternehmergeist dahin, wo er gebrauht wird: in das eigene Startup!