Zahlungserinnerung
Was ist eine Zahlungserinnerung?
Eine Zahlungserinnerung ist eine Mitteilung über eine ausstehende Zahlung in Bezug auf eine oder mehrere offene Forderungen. Unternehmen versenden in der Regel Zahlungserinnerungen, wenn das Zahlungsziel einer Rechnung überschritten ist und der Schuldner noch nicht bezahlt hat.
Eine Zahlungserinnerung dient also dazu, den Schuldner an eine offene Zahlung zu erinnern, falls er eine oder mehrere Rechnungen übersehen hat.
In Deutschland wird eine Zahlungserinnerung auch häufig als Mahnung oder Mahnschreiben bezeichnet.
Zahlungserinnerung oder Mahnschreiben?
Es gibt viele Begriffe für das gleiche Konzept, und das gilt auch für die Erinnerung an ausstehende Zahlungen.
Eine Zahlungserinnerung kann auch als Mahnung oder Mahnschreiben bezeichnet werden – es gibt keinen Unterschied, welchen Begriff man verwendet. Es gibt somit keine richtige oder falsche Bezeichnung, ob man es Zahlungserinnerung, Mahnschreiben oder Mahnung nennt.
Das deutsche Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) verwendet den Begriff „Mahnung“, weshalb dieser Ausdruck häufig von Anwälten und Inkassobüros genutzt wird.
Wie wird eine Zahlungserinnerung verfasst?
Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Struktur für eine Zahlungserinnerung.
Sie haben daher grundsätzlich die Freiheit, Ihre Zahlungserinnerung nach Ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Wichtig ist jedoch, dass das Ziel einer Zahlungserinnerung darin besteht, den Schuldner an eine oder mehrere offene Zahlungen zu erinnern. Es wird daher empfohlen, stets auf die spezifischen Rechnungen zu verweisen, auf die sich die Zahlungserinnerung bezieht. Dadurch wird es dem Schuldner erleichtert, die betreffenden Forderungen zu identifizieren.
Mahngebühren auf Zahlungserinnerungen
Als Gläubiger haben Sie die Möglichkeit, Mahngebühren auf Ihre Zahlungserinnerungen zu erheben. In Deutschland sind die Regeln je nach Situation unterschiedlich, aber es ist üblich, eine Mahngebühr zu berechnen, sofern sie angemessen ist und dem Schuldner rechtzeitig angekündigt wurde.
Wichtig ist, dass zwischen den Mahnungen eine angemessene Frist eingehalten wird, in der Regel mindestens 10 Tage, und dass dem Schuldner ein Zahlungsziel gesetzt wird.
Muster für eine Zahlungserinnerung
Was sollte in einer Zahlungserinnerung stehen? Wie sieht eine Zahlungserinnerung aus?
Viele haben Fragen zur Erstellung einer Zahlungserinnerung, grundsätzlich ist es weder schwierig noch kompliziert. Sie können diese auf Ihrem eigenen Briefpapier erstellen und die Inhalte nach Ihrem Ermessen formulieren.